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Pflegekraft für Pflege-Überleitung

 
Einladung zur Fachweiterbildung 2017 
 
    "Pflegekraft für Pflege-Überleitung"
Entlassungsmanagement (Basiswissen)
 
     
vom 30.01. bis 03.02.2017
im LKH-Univ.Klinikum Graz
 
Online-Anmeldungen sind ab sofort möglich!
 
 
 
Veranstalter: B.F.G.® - AUSTRIA
 


... Eine der großen Herausforderungen im Gesundheitswesen für die Krankenhäuser

• Die Krankenhäuser müssen zukünftig noch stärker den wirtschaftlichen Druck zur Kostensenkung bewältigen und den Anspruch der Patienten auf eine weitere qualifizierte Versorgung sicherstellen.

• Die Patienten haben einen Anspruch auf ein Versorgungsmanagement insbesondere zur Lösung von Problemen beim Übergang in verschiedene Versorgungsbereiche.

• Die Sicherung der medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Versorgungskontinuität und -qualität ist abhängig von einer gut bewältigten Schnittstellenproblematik zwischen Krankenhaus und den nachstationären Einrichtungen.

• Die zeitnahe und qualifizierte weitere Versorgung der Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt ist unter den wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen eine zentrale Herausforderung an das Entlassungsmanagement eines Krankenhauses.

• Die effiziente Vernetzung der verschiedenen Versorgungsbereiche im Krankenhaus und die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen nachstationären Einrichtungen und Strukturen stellt hohe Ansprüche an das fachliche Können und Wissen der Pflegefachkraft im Entlassungsmanagement
des Krankenhauses.

• Die Patienten und ihre Angehörigen brauchen – aufgrund der zunehmenden Einzelhaushalte und der erhöhten Lebenserwartung – zunehmend organisatorische und beratende Unterstützung bei der zeitnahen Organisation der weiteren nachstationären Versorgung

• Ein gut organisiertes Entlassungsmanagement und ein zufriedener Patient sind ökonomische Ressourcen, die ein Krankenhaus erschließen muss, um den heutigen Herausforderungen im Gesundheitswesen gewachsen zu sein.

• Die Strukturen und das „Know How“ für ein effektives Entlassungsmanagement müssen auch im Krankenhaus vorhanden sein oder etabliert werden, da somit ein unmittelbarer qualitativer und ökonomischer Einfluss möglich ist.

Die Aufgaben der Pflege-Überleitung


Die Pflege-Überleitung organisiert und verantwortet – in Zusammenarbeit mit dem therapeutischen Team – die weiterenachstationäre Versorgung der PatientInnen nach dem Krankenhausaufenthalt. Sie ist das Bindeglied zwischen der stationäreren Krankenhausbehandlung und den weiterversorgenden Leistungserbringern im Gesundheitswesen. Sie berät die PatientInnen und die Angehörigen über die Möglichkeiten und Bedingungen im Gesundheits- und Sozialwesen, stellt die entsprechenden Anträge und übermittelt – in Absprache mit den PatientInnen - den weiterversorgenden Institutionen die entsprechenden Informationen. Sie sichert damit die Kontinuität und Qualität der begonnen medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Behandlung der PatientInnen. Individuelle, für den Patienten im Krankenhaus entwickelte Pflegepläne und auf den Patienten bezogene Wahrnehmungen sollen auch nach der Entlassung Berücksichtigung finden. Schon zu Beginn des Krankenhausaufenthaltes werden soziale, medizinische oder pflegerische Probleme, die nach der Entlassung entstehen könnten, erfasst und die erforderlichen Maßnahmen für die nachstationäre Versorgung der PatientInnen eingeleitet (siehe Expertenstandard „Entlassungsmanagement in die Pflege“ vom DNQP). Dazu gehören eine sozial-pflegerische Anamnese, Beratungsgespräche mit PatientInnen und deren Angehörigen, Gespräche im therapeutischen Team, Vermittlung von häuslicher oder stationärer Pflege, Beantragungen von Leistungen zur Pflegeversicherung oder zur Rehabilitation, rechtzeitige Besorgung von Hilfsmitteln, Abklärung der betreuungsrechtlichen Situation und eine rechtzeitige Entlassungsplanung. Sie unterstützt und organisiert die Bildung von krankenhausinternen Strukturen für das Entlassungsmanagement, pflegt die Kontakte zu den nachstationären Leistungserbringern und steht für die internen Weiterbildungen der Mitarbeiter zur Verfügung. Sie dokumentiert ihre eignen Leistungen und evaluiert ihre Arbeit.

Zielgruppe und Nachweise

  • Krankenschwestern/-pfleger, Kinderkrankenschwestern/-pfleger
  • Kurzlebenslauf (tabellarisch)
  • Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung oder Nachweis über die staatliche Anerkennung
  • Nachweis über zwei Jahre Berufspraxis (Zusendung auch per Fax oder E-Mail möglich)

Inhalte dieser Fachweiterbildung

• Bausteine für eine krankenhausorientierte Organisation in einer Abteilung zur Pflege-Überleitung (Entlassungsmanagement)

• Am Patienten und am therapeutischen Team orientierte prozessuale Abläufe in der Pflege-Überleitung (PflegeÜberleitungsprozess)

• Nachstationäre Versorgungs- und Finanzierungsmöglichkeiten für die Patienten (z.B. Häusliche Pflege, Stationäre Pflege, Palliativpflege, Rehabilitation)

• Expertenstandard Entlassungsmanagement in der Pflege des DNQP (Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege)

• Öffentlichkeitsarbeit und Kundenorientierung

• Bearbeitung der Familiale Pflege nach dem Projekt der Universität Bielefeld in Kooperation mit der AOK

• Pflegeberatung

• Erlangung von Kenntnissen im Case-Management Methodenset

• Methoden vom Case- und Care-Management der DGCC (Deutsche Gesellschaft für Case-und Care-Management)

Ziele der Weiterbildung

Die Weiterbildung soll Pflegekräfte befähigen:

• Organisationsstrukturen für die Pflege-Überleitung (Entlassungsmanagement) zu entwickeln und Handlungsabläufe transparent und effizient zu gestalten

• die Entlassung und die weitere Versorgung des Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt zeitnah und patientenorientiert in Zusammenarbeit mit dem therapeutischen Team und den nachstationären Einrichtungen zu organisieren

• den Patienten und seine Angehörigen umfangreich und qualifiziert über die verschiedenen Möglichkeiten zur weiteren nachstationären Versorgung zu beraten

• rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Rechte und Pflichten der Versicherten in der sozialen Gesetzgebung bei der Beratung, Unterstützung und Organisation einer weiteren Versorgung der PatientInnen sicher handhaben zu können

• Kommunikationsprozesse zu gestalten und sich in ihnen zielorientiert und flexibel bewegen zu können

• eigene Leistungen zu dokumentieren, zu evaluieren und zu verbessern

* Änderungen vorbehalten

 
Informationen zur Anmeldung

Termin 30. Januar bis 03. Februar 2017

Ort LKH-Univ. Klinikum Graz
Seminarzentrum / 2. OG
Auenbruggerplatz 19/1 · A-8036 Graz

Fachliche Leitung Frau Ingrid Ollendiek
Friedrichsdorf und B.F.G.

Arbeitsmaterial Von allen Kursteilnehmer/innen ist als Arbeitsmaterial der „Expertenstandard Entlassungsmanagement“ vom DNQP (Deutsches Netzwerk für Qualtität und Pflege, Osnabrück) mitzubringen. Diesen benutzen wir im Unterricht.

Abschluss Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat des B.F.G.

Teilnahmegebühr 980,00 € pro Person (Essen u. Getränke auf Selbstzahlerbasis)
zzgl. 25,00 € Kopierpauschale

Zahlungsabwicklung Nach Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung. Bitte überweisen Sie die Anmeldegebühr nach Erhalt der Rechnung auf das angegebene Konto

Parken Vergütungstickets für € 8,00/Tag sind für die Parkgaragen Stiftingtal und Hilmteich im Tagungsbüro erhältlich

Übernachtung Informationen erhalten Sie über:
Herrn Markus Pflanzl
LKH Univ.-Klinikum Graz
markus.pflanzl@klinikum-graz.at
Telefon: +43 316 385 883919

Stornobedingungen Nach erfolgter Anmeldung und späterem schriftlichen Rücktritt ohne Angabe eines Ersatzteilnehmers wird eine Bearbeitungsgebühr von 10 Prozent der o.g. Veranstaltungsgebühr erhoben. Bei schriftlichem Rücktritt innerhalb von 10 Tagen vor Beginn der Veranstaltung sind 50 Prozent der Veranstaltungsgebühren zu zahlen, danach die volle Gebühr. Ohne schriftlichen Rücktritt erfolgt keine Rückerstattung.

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Am Katzenberg 3 · D-57258 Freudenberg
Telefon +49 (0) 2734 572736
Telefax +49 (0) 2734 55516
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Es gelten die allgem. Geschäftsbedingungen (AGB's) des B.F.G.® - Bildungsinstitut Fachbereiche Gesundheitswesen

Ich melde mich hiermit verbindlich zur Fachweiterbildung "Pflegekraft für Pflege-Überleitung" Entlassungsmanagement (Basiswissen) des Veranstalters B.F.G® - AUSTRIA vom 30.01. bis 03.02.2017 in Graz an.
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