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Workshop "Entwicklungsförderung von Anfang an..."

Workshop
                  
                  6. Oktober 2014 (ausgebucht)
Stift Melk
 
                  7. Oktober 2014 (ausgebucht)
Stift Melk
 
 
Entwicklungsförderung von Anfang an
 
Neue Konzepte in der Behandlung
Früh- und Neugeborener
 
 
Zielgruppe:
Pflegende und Mediziner neonatologischer Stationen unterschiedlicher Versorgungsstufen, Kinder-/Krankenschwestern/-pfleger, Physiotherapeuten, Hebammen, Stillberaterinnen und alle interessierte Personen, die entwicklungsfördernde Konzepte im neonatologischen Alltag umsetzen wollen
 

Liebe Kunden!
Sehr geehrte Damen und Herren!

Seit Gründung der Firma Connect Medizintechnik GmbH im Jahr 2012, ist ein sorgfältiges, aber stetiges Wachstum aller Unternehmensbereiche unser Bestreben. Sowohl die Ausweitung unseres Produktangebotes, als auch der Ausbau unserer medizintechnischen Serviceangebote stehen im Fokus unserer Weiterentwicklung.
Unser Selbstverständnis ist es, Sie als medizinisches Fachpersonal mit qualitativ hochwertigen Produkten zu versorgen und Ihnen mit Fachwissen und Flexibilität als kompetenter Partner zur Seite zu stehen. Es freut uns nun besonders, dass es bereits heuer gelungen ist Ihnen auch die erste Fortbildungsveranstaltung anbieten zu können, zu der wir Sie hiermit herzlich einladen möchten.

Erfreulicherweise haben heute auch sehr kleine Frühgeborene gute Überlebenschancen. Gleichzeitig stellt Sie die Betreuung von früh- und neugeborenen Kindern täglich vor neue und große Herausforderungen. Unser Workshop „Entwicklungsförderung von Anfang an“ möchte Ihnen Grundlagen und Möglichkeiten entwicklungsfördernder Konzepte näher bringen.

Unser Workshop richtet sich an Pflegende und Mediziner neonatologischer Stationen unterschiedlicher Versorgungsstufen, an Physiotherapeuten und alle anderen Interessierten, die entwicklungsfördernde Konzepte in ihrem neonatologischen Arbeitsalltag umsetzen wollen.

Wir hoffen Ihnen mit diesem Workshop eine interessante Veranstaltung anzubieten und freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Herzliche Grüße,

Andrea Calvin
Connect Medizintechnik GmbH


Thomas Kühn

Oberarzt im Vivantes Perinatalzentrum Berlin-Neukölln
Sutdium der Medizin mi Staatsexamen in Berlin
Facharztausbildung Kinderheilkunde und Zusatzbezeichnung Neonatologie, ILBLC

Annett Kalber

Kinderkrankenschwester
Case-Managerin, Pain Nurse
Vivantes Perinatalzentrum Berlin-Neukölln

Jaqueline Höfer

Kinderkrankenschwester
Entwicklungsfördernde Neonatalbegleiterinn
Universitätsklinik Wien

Entwicklungsfördernde Konzepte in der Neonatologie

Begleitet durch eine Vielzahl von Publikationen hat sich das Betreuungsmanagement kleiner Frühgeborener und deren Eltern auch in Deutschland grundlegend gewandelt.
Beim Übergang vom Uterus in die hochtechnisierte Welt der Intensivstation werden die Kinder auf physischer und sensorischer Ebene häufig überfordert. Dadurch wird die ungestörte Entwicklung des Kindes gefährdet. Insbesondere das noch sehr unreife Gehirn ist extrem verletzlich. Die Entwicklung dieser Kinder zu schützen und zu unterstützen, und damit Störungen in der Langzeitentwicklung zu vermeiden, ist der Grundgedanke entwicklungsfördernder Betreuung.

Entwicklungsfördernde Betreuung ist dabei kein starres Konzept, sondern vielmehr die Philosophie einer umfassenden Betreuung, die sich an den kindlichen und familiären Bedürfnissen orientiert. Eine Betreuung die bereits pränatal beginnt, den Klinikaufenthalt, aber auch die Überleitung und Begleitung der Familien ins häusliche Umfeld einschließt.

Eckpfeiler dabei sind unter anderem: Die Optimierung der Stationsumgebung durch Verringerung von Licht- und Geräuschpegel, eine veränderte Pflegepraxis, die sich an den kindlichen Bedürfnissen und Signalen orientiert, um Entwicklung zu ermöglichen und Stresssituationen zu minimieren. Die Basis dafür ist die Einbeziehung der Eltern von Anfang an.

Entwicklungsfördernde Betreuung versteht sich als der “menschliche Ansatz” und damit als Gegenpol alleiniger high-tech-Medizin auf neonatologischen Stationen im Dialog zwischen dem Kind, seinen Eltern und den betreuenden Personen.

Obwohl die Frühgeborenen die größte Patientengruppe innerhalb der Pädiatrie darstellen, ist die internationale Studienlage zur entwicklungsfördernden Betreuung unübersichtlich. Hierbei ist jedoch anzumerken, dass sich viele Facetten entwicklungsfördernder Konzepte nicht in multizentrischen randomisierten Studien abbilden lassen. Es stellt sich jedoch die dringende Frage, ob es nicht ein einfacher Akt der Humanität ist, diese Kinder mit ihren so vulnerablen Hirnstrukturen unter Bedingungen aufwachsen zu lassen, die man seinen eigenen Kindern auch ermöglichen würde. Dazu ist es unabdinglich Frühgeborene nicht von ihren Eltern zu trennen und einen maximalen Schutz ihrer Entwicklung zu ermöglichen.

Die Individualität des Kindes und seiner Familie muss zu jeder Zeit des Behandlungsprozesses gewährleistet sein.

Thomas Kühn
thomas.kuehn@vivantes.de


Themen

OA Dr. Thomas Kühn und DKKS Anett Kalber
Warum etwas ändern? Datenlage zu entwicklungsfördernden Konzepten in der Neonatologie
Wenn alles beginnt... Die sensomotorische Entwicklung des Feten und Frühgeborenen
Ein Akt der Balance... Die Entwicklung des Muskel- und Skelettsystems - Berührung und Handling
Die Theorie in der Praxis Praktische Übung zur Lagerung
Schmerzmanagement Schmerz vermeiden, erkennen und behandeln - Physiologie von Stress und Schmerz
Das haltende Umfeld Familienzentrierte Pflege - Nachsorgestrategien und Case Management

Thema

DKKS Jaqueline Höfer
 
Frühgeburtlichkeit und
Nahrunsaufnahme
Fütterstörungen und Prävention
 
Informationen zur Anmeldung

Termine 6. Oktober 2014 (ausgebucht)
7. Oktober 2014 (ausgebucht)
Ort Stift Melk, Abt-Berthold-Dietmayr-Straße 1, 3390 Melk
Dauer 9:00 bis ca. 17:00 Uhr
Inkl. Leistungen Kaffepause (Vormittag, Nachmittag
Mittagessen im Stiftsrestaurant "Teufner"
Tagungsunterlagen
Anmeldefrist 15. September 2014
ACHTUNG: begrenzte Teilnehmerzahl von 30 Personen
Teilnahmegebühr 59,00 Euro pro Person inkl. MwSt.
Zahlungsabwicklung Nach Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung per Post. Bitte überweisen Sie die Anmeldegebühr nach Erhalt der Rechnung.
Anreise per Bahn: kostenloser Shuttledienst vorhanden
per Auto: kostenlose Parkplätze vorhanden
Übernachtung Bei Bedarf auf eigene Kosten möglich
Sie haben noch Fragen? Wir sind wie folgt für Sie erreichbar:
office@connect-medizintechnik.at
oder Tel: 02572 32400


Es sind leider keine Anmeldungen mehr möglich, da beide Termine bereits ausgebucht sind!


Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihr Intersse und freuen uns, Ihnen im nächsten Jahr wieder eine interessante Veranstaltung anbieten zu können.